Ciabatta mit reichlich Zwiebeln & Gorgonzola
Blog-Event: 2nd Onion Day
Wer Berufstätig ist und in der Winterzeit erst im Dunkeln nach Hause kommt, hat in vielen Fällen weder die Zeit noch besonders große Lust, für das Abendessen sehr viel Aufwand zu treiben. Dieses Gericht ist in ca. 30 Minuten auf dem Tisch und deshalb eine gute Lösung des Problems.

Aber auch "mal zwischendurch" oder wenn überraschend Freunde "auf ein Glas" vorbeischauen, eignet sich dieser kleine Imbiss ideal.
Mit größerem Aufwand kochen wir dann - in aller Ruhe – am Wochenende
Die Menge ist für 2 Personen vorgesehen. Sind allerdings die Skatfreunde eingeladen… dann spricht nichts gegen eine Vergrößerung der Menge
- 1 große Gemüsezwiebel
- 1 mittelgroße rote Zwiebel
- 1 große Knoblauchzehe – je nach Geschmack kann’s natürlich mehr sein
- 6-8 Anchovis-Filets
- 3-4 EL Olivenöl zum Dünsten
- Salz – am liebsten "Fleur de Sel"
- Schwarzer Pfeffer – frisch aus der Mühle
- 2-3 Thymianzweige
- 1 kleine rote Paprikaschote
- 125 g Gorgonzola
- Olivenöl zum Bepinseln & Beträufeln – wir sind da nicht so kleinlich
- 1 Ciabatta-Brot oder 2 Ciabatta-Brötchen
(1) Backofen [bei uns mit Crisp-Platte*] zum Vorheizen auf 225°C stellen
(2) Zwiebeln schälen und in dünne Ringe schneiden – ggf. noch mal teilen
(3) Knoblauchzehe und Anchovis-Filets fein hacken
(4) Paprikaschote entkernen und in schmale Streifen schneiden
(5) Gorgonzale in kleine Bröckchen zerkrümeln oder schneiden
(1) Das Öl in einer Pfanne erhitzen, die Zwiebeln zugeben und bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten dünsten. Dabei gelegentlich umrühren.
(2) Anchovis, Knoblauch, Salz, Pfeffer und Thymian zu den Zwiebel geben.
Das Ganze weiter dünsten. Gelegentliches Umrühren nicht vergessen.
(3) Das Ciabatta-Brot oder Brötchen der Länge nach halbieren. Die Hälften auf ein Backblech legen (wir nehmen die Crisp-Platte*), mit Olivenöl bepinseln und mit der Zwiebelmischung belegen. Die Paprikaschote darüber geben. On Top die Gorgonzola-Krümel.
Anschließend "leicht" mit Olivenöl beträufeln.
(4) Die Ciabatta im vorgeheizten Backofen ca. 8 Minuten überbacken, bis der Käse geschmolzen und leicht gebräunt ist.

* Bemerkung: Unsere Ciabatta haben Bewegung während des Überbackens
Wir verwenden nämlich unsere kombinierte Mikrowelle mit Backofen dazu. Nicht wegen der Mikrowelle, um Gottes Willen, die bleibt natürlich aus… Nein, die vorhandene Crisp-Platte ist dabei eine wunderbare Lösung, das Brot super-knusprig zu bekommen. Dazu wird während das Vorheizzeitraums die Crisp-Platte mit aufgeheizt und darauf kommen dann die Brothälften. Das Ergebnis: Fast wie im Steinofen gebacken… na ja, fast
Aus dem Backofen auf vorgeheizte Teller geben und sofort servieren.


Natürlich ist es grundsätzlich sinnvoll, die gesparte Zeit dafür aufzuwenden, die restliche Flasche des leckeren Italienischen Rotweins zu leern, den wir bereits beim Zubereiten getestet und dann natürlich zum Essen getrunken haben.
Wenn überhaupt noch etwas da ist…
Rosemary Moon / ZWIEBELN – Rezepte aus aller Welt / Seite 104
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Wer mehr Zeit hat, um ein leckeres Gericht mit Zwiebeln zuzubereiten, der sollte doch mal diesem Link folgen.
Der 2nd Onion Day, den Zorra von 1x umrühren bitte organisiert, wird sicher viele Alternativen zusammenfassen, und einem die Wahl nicht gerade leicht machen.
Nichts spricht allerding dagegen, anstatt sich für nur ein Gericht zu entscheiden… lediglich die Reihenfolge grob festzulegen, in der man sie alle nachkochen wird
3 Kommentare vorhanden















da darf man sich ja freuen auf das was noch kommen wird !
Ah, jetzt darf Frau. Heute Morgen noch nicht
Demnächst wird Ciabatta auch selbstgebacken ?
Huch ja, Frau Ulrike, Frau darf und Mann auch.
Ich hatte im Eifer des Gefechts auf den falschen Knopf gedrückt
Ja klar, ums Brot backen geht’s mir besonders!
Irgendwie viel mir vor Kurzem ein, wie toll es früher immer war, wenn ich meine Großmutter besuchte und der Duft von selbst gebackenem Brot kam einem schon an der Tür entgegen.
Der begriff Ciabatta war (hier in Deutschland) damals noch nicht “erfunden”, aber es muß etwas sehr verwandtes gewesen sein, den die Pötte mit verschieden Sauerteigansätzen standen in der Vorratskammer und wirkten auf uns Kinder so geheimnisvoll. Da gab es dunkle und helle, saure und weniger saure… und wenn die Oma uns erwischte, wenn wir die Deckel neugierig öffneten, dann gab’s ein paar auf die Finger!
Aber, egal wie das Brot hieß… heute träume ich von diesen Geschmack! Ich hoffe, mir wird’s auch mal gelingen. Und klar, werde ich dann berichten
Weiß der Himmel, was die Bäcker mit dem Brot heute machen… irgendwas fehlt da!
Oder sollte ich eher sagen, es ist viel zu viel drin???