Großmutters Quark-Streuselkuchen

Eingetragen am 15.05.2008 unter: Blog-Events ·Kuchen

Kochen und Backen ist nicht meine “allererste” Leidenschaft. Das merkt man sicher auch an diesem Rezept, welches wieder aus der Bereich “Es sollte nicht zu zeitaufwendig sein” stammt. Aber was soll’s, wenn das Produkt gut ist und dabei noch genug Zeit für die diversen andern Hobbys verbleibt, um so besser :-)

Großmutters Quark-Streusel

Das Ergebnis, ein leckere, saftiger Kuchen mit knackigem Streuselbelag. Genau so, wie ich ihn gerne mag. Und auch Freund geifen da gerne mal zum 2. oder 3. Stück.

Großmutters Quark-Streuselkuchen

Die Menge ist für ein Kuchenform von 31 cm Durchmesser vorgesehen.

Wer aber Besuch eingeladen hat, sollte die Mengen lieber verdoppeln und verwendet einfach das Kuchenblech aus dem Backofen… denn, ob rund oder eckig, schmecken tut er in/aus jeder Form gut ;-)

 

Zutaten

Für die Sreuselmasse

  • 60 g Butter
  • 75 g Weizenmehl
  • 60 g gehackte Mandeln
  • 50 g Zucker

 

Für die Grundmasse

  • 2 Eier (Größe M)
  • 140 g Zucker
  • 200 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
  • 350 g Quark (Großmutter nahm Magerquark, wir nehmen 40%igen)
  • 35 g Speisestärke
  • 6 EL Mandellikör (Amaretto)

 

Für die Form

  • 2 EL weiche Butter (zum Ausreiben)
  • 3 EL Semmelbrösel (zum Ausstreuen)

 

Vorbereitung

(1) Backofen zum Vorheizen auf ca. 200°C stellen

(2) Kuchenform einfetten und mit Semmelbröseln sorgfälltig ausstreuen

Zubereitung

(1) Für die Streusel wird die Butter bei geringster Hitze in einem kleinen Topf geschmolzen.

(2) Mehl, gehackte Mandeln und Zucker in einer Rührschüssel vermischen und die leicht wame Butter dazugeben. Anschließend die entstandene Mischung mit den Händen zu gleichmäßigen Streuseln “verarbeitet”.

(3) Für die Quarkmasse sind die Eier zu trennen. Das Eiweiß mit dem Handmixer zu Eischnee steif schlagen und den Vanillzucker dabei zugeben. Die Masse ist genau richtig, wenn sie eine “glänzende” Konsistenz angenommen hat.

(4) Die Eigelbe, Zucker, Frischkäse, Quark, Mandellikör und die Speisestärke werden in einer separaten Schüssel verrührt und anschließend der Eischnee vorsichtig untergehoben.

(5) Die so entstandene Masse wird nun in die vorbereitete Kuchenform gefüllt und glattgestrichen.

(6) Die bereitstehenden Streusel werden jetzt - am Besten per Hand - auf der Quarkmasse gleichmäßig verteilt.

(7) Die Form in den vorgeheizten Backofen mit dem Rost in die mittlere Schiene einschieben.

Einstellung: Ober-/Unterhitze - ca. 200°C

Backzeit: ca. 35-40 Minuten

Noch sieht er nicht wie ein Kuchen aus...So sieht es schon bessere aus! :-)Großmutters Quark-Streusel... fertig zum Anschnitt!

Wenn es auch zu Beginn eher nach einer Quarkspeise als nach einem Kuchen aussieht… Am Ende wird es dann doch noch ein goldbrauner, duftender, knuspriger Streuselkuchen :-)

 

 

Anrichten

Eigentlich sollte er ja gut auskühlen… aber der sieht so lecker aus, daß wir ihn gerne noch leicht warm anschneiden und zur “Kühlung” mit frisch geschlagener, Sahne servieren.

Großmutters Quark-Streusel im Anschnitt

 

 

Quelle / Basisrezept

Ein “Familienrezept” – aus Großmutters handschriftlichen Aufzeichnungen

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3-Jahres-Jubiläum Blog-Event: Cake

Wer noch Ideen sucht, welchen Kuchen er/sie beim nächsten Kaffekränzchen seinen Freunden denn wohl anbieten könnte, der sollte einfach diesem Link folgen.

Das 3-Jahres-Jubiläum Blog-Event: Cake, von Zorra bei
1x umrühren bitte organisiert, wird garantiert die unterschiedlichsten Kuchenvarianten zusammentragen und eine Entscheidung wird wieder mal nicht ganz leicht fallen. Aber auch hier gilt natürlich:

Nichts spricht dagegen, anstatt sich für nur einen Kuchen zu entscheiden, lediglich die Reihenfolge grob festzulegen, in der man sie alle nachbacken wird ;-)

9 Kommentare vorhanden

Kommentare zu: »Großmutters Quark-Streuselkuchen«

  1. Petraschrieb am 16.05.2008 - 20:17 1

    Oh, lecker – das sieht nach einem Kuchen für’s Wochenende aus!

  2. Petraschrieb am 16.05.2008 - 20:20 2

    Noch eine Frage: hast du eine Tarteform mit herausnehmbarem Boden verwendet? Oder würde die Masse da aus der Form tropfen?

  3. pepeschrieb am 16.05.2008 - 22:16 3

    Hallo Petra,

    ja am Wochenende schmeckt der auch… eigentlich immer. Denn durch den Quark-Unter”boden” ist der schön saftig und auch gekühlt schmeckt er dann schön erfrischend!

    Wir haben natürlich eine Form mit Einlegeboden verwendet und alles war OK. Die Masse ist nicht so flüssig, daß etwas herauslaufen würde. Und beim Aufschneiden nehmen wir nur den Rand ab (wie du auf dem letzten Foto ja erkannt hast) dann geht’s fix!
    Nicht so “nobel” wie mit “Tortendeckchen” oder Glasplatte, aber eben praktisch. Du siehst, bei uns muß es zack zack gehen ;-)

  4. zorraschrieb am 18.05.2008 - 11:11 4

    Ich liebe Streusel! Danke für Omas Rezept. ;-)

  5. Petraschrieb am 19.05.2008 - 09:38 5

    Leicht verändert nachgebacken und für sehr gut befunden! http://peho.typepad.com/chili_und_ciabatta/2008/05/nachgebacken-gr.html

  6. lamiacucinaschrieb am 20.05.2008 - 07:34 6

    schön, dass es hier wieder weiter geht :-)

  7. entegutallesgutschrieb am 20.05.2008 - 13:34 7

    Topfen im Kuchen – dafür sterbe ich!
    Sieht toll aus!

  8. pepeschrieb am 20.05.2008 - 13:53 8

    Um Gottes Willen NICHT sterben !
    Warte erst ab, bist du den Kuchen getestet hast… ob es sich “lohnt” :-)

  9. Chaosqueenschrieb am 10.08.2008 - 14:08 9

    Der Kuchen sieht sehr lecker aus, wir lieben Käsekuchen!
    Habe den Blog erst heute entdeckt.

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